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Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art

27.03.2026-02.08.2026: K20 zeigt erste umfassende Ausstellung der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt.

Foto: Anne Truitt, Sculpture 1962–2004, 2010, Installationsansicht Matthew Marks Gallery, New York © annetruitt.org / Bridgeman Images / Courtesy Matthew Marks Gallery
Foto: Anne Truitt, Sculpture 1962–2004, 2010, Installationsansicht Matthew Marks Gallery, New York © annetruitt.org / Bridgeman Images / Courtesy Matthew Marks Gallery

Das sagt der/die Verastalter/in:

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen widmet der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt (1921 – 2004) die erste umfassende Einzelausstellung in Europa. Mit rund 120 Werken aus mehr als vier Jahrzehnten würdigt die Ausstellung im K20 eine Künstlerin, die in den Vereinigten Staaten schon längst als Wegbereiterin der Minimal Art gilt und jetzt endlich in Europa mit einer großen Retrospektive gefeiert wird. Präsentiert werden Truitts bahnbrechende Skulpturen der frühen 1960er-Jahre, ihre farbig leuchtenden Arbeiten auf Papier, ihre Weiß-auf-Weiß Malerei und ihre tiefschwarzen Piths, eine ihrer letzten Bildserien. Damit eröffnet die Ausstellung eine längst überfällige Neubetrachtung der Minimal Art und zeigt, dass diese Kunstströmung nicht nur eine formal rigorose, sondern durch Truitts Einsatz von Farbe eine poetische, persönliche und sinnlich erfahrbare Seite hatte.

Die Wiederentdeckung einer Pionierin
Die Ausstellung im K20 in Düsseldorf präsentiert Werke aus allen Schaffensphasen der Künstlerin, führt in Truitts facettenreiche Biografie ein und beleuchtet die Mechanismen der Kanonisierung, die sie heute zu einer Wiederentdeckung machen. Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung, sagt: „Mit dieser Ausstellung möchten wir nach unseren erfolgreichen Ausstellungen von Carmen Herrera im Jahr 2018, Charlotte Posenenske im Jahr 2020 und Lygia Pape im Jahr 2022 die Erzählung der Nachkriegskunst um eine der einflussreichsten Künstlerinnen aus den Vereinigten Staaten von Amerika erweitern.“ Chronologisch organisiert, stellt die Ausstellung Truitts fortlaufende Karriere von 1961 bis 2004 in sieben Kapiteln vor und zeigt ihre unterschiedlichen Zugänge zu den Medien Skulptur, Malerei und Zeichnung. Besondere Highlights sind ihre frühen und farbig
leuchtenden Skulpturen – Hardcastle (1962), Remembered Sea (1971), Quipe (1984) – die großzügig in den weißen Galerien des K20 installiert werden. Zum ersten Mal überhaupt wird seit den 1960er-Jahren wieder Summer Run (1964), eine von Truitts in Japan produzierten Metallskulpturen, öffentlich präsentiert. Darüber hinaus werden ihre Presseinformation großformatigen und langgestreckten Malereien, darunter Echo (1973) und Ojibwa (1993), zu sehen sein. In einem eigenen Kapitel werden Truitts Arundel Paintings gezeigt, die im Jahr 1975 bei ihrer ersten Präsentation im Baltimore Museum of Art für einen Aufschrei in der Presse sorgten, weil die Weiß-auf-Weiß-Malerei als zu reduziert empfunden wurde. Auch zu sehen sind ihre Piths, tiefschwarze Leinwände, in denen Truitt ihre Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in New York verarbeitete. Ein Kurzfilm des Regisseurs Jem Cohen (*1962), der Truitt im Jahr 1999 bei der Arbeit im Atelier zeigt, stellt die Künstlerin persönlich vor. Leihgaben erhält die Ausstellung aus den Vereinigten Staaten, darunter sind renommierte Museen wie die Dia Art Foundation in New York und das Glenstone in Washington D.C., sowie aus Privatsammlungen aus Belgien, der Schweiz und Spanien.

Termin

27.03.2026 bis 02.08.2026

Ort

K20, Grabbeplatz 5, 40213 Düsseldorf

Die Kosten

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Weitere Informtionen erhalten Sie beim Veranstalter.


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